Gerade von Amazon.de eine Mail bekommen. Neues Kindle-Futter.

Ein Buch in der Liste wird beschrieben mit folgenden legendären Worten: „Buch 2 von 4: Die Trilogie um…“.

Die berühmte Trilogie in 4 Bänden. Gab es bisher nur bei Douglas Adams.

Gerade bei Amazon wünsche ich mir oft, dass endlich die KI ihren Durchbruch erlebt beim Online-Shopping, nicht nur bei Mails. Wäre es nicht schön, wenn man aussagekräftige, widerspruchsfreie Produktbeschreibungen hätte? Und eine funktionierende Suchfunktion? Filter, die sinnvolle Aspekte filtern? Vorschläge für den nächsten Einkauf, die berücksichtigen, dass man bestimmte Dinge bestimmt nicht zweimal kaufen will? Oh, stimmt, das geht ja ganz ohne KI. Dass es Amazon geschafft hat, mit dieser Karikatur eines Online-Shops Marktführer zu werden, sagt einiges aus. Vor allem über die Konkurrenz.

Anno 2012 habe ich im Kino „Türkisch für Anfänger“ angeschaut. Als weitgehender ÖR-Abstinenzler wurde ich erst nach dem Film darüber aufgeklärt, dass die Geschichte bereits als Serie in der ARD erzählt wurde.

Erst 2014 habe ich dann zum Start der Wiederholung der Serie die ersten paar Folgen angeschaut – und habe mir umgehend die Komplett-DVD-Box nicht nur gekauft, sondern tatsächlich auch angeschaut.

Was im Ohr bleibt, ist die Titelmusik. „Gegen den Rest“ heißt der Song, „Karpatenhund“ die Band. Wikipedia wusste, dass sich die Band nach dem Buch „Die drei ??? und der Karpatenhund“ benannt hatte. Und wie es der Zufall so will, habe ich als Kind mit Begeisterung alle damals erhältlichen Bücher der Reihe geradezu verschlungen. Eine Google-Suche später war ich bei Rocky Beach gelandet und schmökerte in der Bücherliste. Ich hatte die Originalreihe bis zu „…und der Doppelgänger“ gelesen und konnte mich noch gut an meine persönlichen Favoriten erinnern. Interessanterweise war auf Rocky Beach auch eine Bewertungsliste vorhanden, wo die Community der Website die Bücher bewertet. Tatsächlich ist mein Geschmack in dieser Hinsicht wohl ziemlich Mainstream, denn die Community hat ganz ähnliche Favoriten. Und fand die ähnlichen Bücher eher schwach.

In einem Anfall von Nostalgie habe ich dann kurzerhand die Community-Favoriten der neueren Bücher studiert. Nun liegt „Feuermond“ neben meinem Nachttisch und auf dem Kindle warten „Die Spur des Spielers“, „Toteninsel“, „Nacht in Angst“ und „Der Geist des Goldgräbers“.

Eigentlich naheliegend – man schaut unschuldig eine Fernsehserie und wirft kurz danach Amazon.de Geld für neues Futter in den Rachen. Auch wenn der Weg dazwischen erklärungsbedürftig scheint.