Aus der bekannten und beliebten Blog-Reihe „hubersns Erlebnisse im Supermarkt“ (z.B. dieses oder auch dieses aber insbesondere und eng verknüpft mit dem heutigen Thema dieses) heute mal wieder eine amüsante Beobachtung.
Wenn Supermärkte besondere Supersonderaktionsangebote haben (oder zumindest den Eindruck erwecken wollen), hängt oft noch ein Hinweis am Regal, dass es eine maximale Abgabemenge pro Käufer gibt. Die bekannte und berühmte „haushaltsübliche Menge“. Bei gemahlenem Kaffee sind das mal 5 Päckchen, bei Nudeln vielleicht 10 Päckchen, bei Schokolade 8 Tafeln, bei Limonade 5 Kisten. So weit, so plausibel. Heute nun: Sekt ist im Angebot. Was könnte wohl eine „haushaltsübliche Menge“ bei 0,75l-Flaschen Premium-Sekts sein? 5 Flaschen? 10 Flaschen? Nein, weit gefehlt. Die gesuchte Zahl lautet „30“. Klingt erst mal schockierend viel. Aber: der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland bei Personen ab 16 Jahren pro Jahr ist aber immerhin 4,8 Flaschen, d.h. der Supermarkt geht einfach davon aus, dass die sechsköpfige Durchschnittsfamilie sich hier fürs Jahr eindeckt.
Sechs Köpfe ohne Kinder, trockene Alkoholiker, Alkoholverächter, Sektvermeider und Auswärtssekttrinker natürlich.