Regelmäßige Leser erinnern sich: hier fragte ich, welche drei der genannten fünfundsiebzig Titel meine Lieblings-Tanz-Songs der guten alten Zeit waren.

Enttäuschend: nicht mal die beiden Insider, die damals dabei waren, konnten die Frage beantworten. Schämt Euch 🙂

Genug Pseudo-Spannung erzeugt. Hier die Lösung:

  • Der “Schnelle Walzer” war natürlich einfach: “Maid Of Orleans” von OMD. Ein Klassiker. Und sauschnell.
  • Der Jive war nicht leicht, aber erratbar, weil damals der Klassiker schlechthin: “Tainted Love” von Soft Cell.
  • Die Rumba war echt schwer, weil da reichlich in der Liste standen. Gemeint war “Jerusalem” von Alphaville. Als Alternative hätte ich noch “Some People” von Cliff Richard gelten lassen, aber das stand ja nicht auf der Liste.

Auch den Bonuspunkt kann ich leider nicht vergeben. Meine erste Vinyl-Maxi war “Crockett’s Theme” von Jan Hammer. Synthi-Sound der heute noch begeistert. Im Gegensatz zu den damals gleichzeitig erworbenen drei Singles, über die wir lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten.

Sieht so aus, als ob ich zukünftig leichtere Quizfragen stellen muss.

Vor einigen Stunden ging – wieder mal – die große SWR1-Hitparade zu Ende. Für mich ist der Reiz dieser inzwischen jährlichen Veranstaltung lange weg, ganz anders als zur Premiere Ende der 80er mit der Top 1000X (und nachfolgend der Top 2000D als gesamtdeutsche Hitparade und schließlich der Top 1000XL – bevor es dann irgendwie Routine wurde). Ich bin sicher, ich finde noch irgendwo im hubersn-Dungeon die Originaltitellisten aus dieser Zeit – heute gibts die ja zum Download nur mit dem unpassenden SWR1-Logo, wo doch damals alles “für den wilden Süden” war. SDR3, mit Sunday-Point, 6-Tage-Radio, und dem Kino-Kontraindikator Peter Kreglinger. Die Älteren erinnern sich. Vielleicht auch noch an Platz 1501 der Top 1000X und Platz 2006 der Top 2000D. Zwei winzige, unbedeutende Einträge in meinem persönlichen Handbuch des nutzlosen Wissens.

Wie dem auch sei, bei der Hitparade 2019 fällt Platz 5 ins Auge und bringt mich zu einer sehr kurzen Liste von Klassikern des schwäbischen Liedguts und erinnert mich erneut daran, dass es wirklich schwierig ist, schwäbisch “richtig” zu schreiben.

  • Wolle Kriwanek – Stroßaboh
  • Schwoißfuaß – Oinr isch emmr dr Arsch
  • Grachmusikoff – Drägglacha Blues
  • Friedi – Schwaben-Rap
  • Füenf – Mir im Süden
  • Pferdle & Äffle – Hafer- und Bananenblues

Es scheint einen leichten Blues-Überhang im Schwobaländle zu geben. Really Sentimental Songs.

Wir halten kurz inne in Gedenken an Wolle Kriwanek, der viel zu früh verstorben ist.

Aus aktuellem Anlass habe ich meine Favoriten aus alten Zeiten sowie ausgewählte neuere Stücke der Rocker aus Down Under zusammengestellt. Unbedingt in dieser Reihenfolge anzuhören, die ist wirklich liebevoll ausgetüftelt. Oder es war ein Zufallsgenerator. Wir werden es nie erfahren.

Nur wer auf Anhieb sagen kann, welches Album hier am häufigsten vertreten ist, kann als AC/DC-Kenner durchgehen!

  • Highway To Hell
  • Hells Bells
  • T.N.T.
  • The Jack
  • Who Made Who
  • Thunderstruck
  • Touch Too Much
  • Night Prowler
  • Stiff Upper Lip
  • Walk All Over You
  • Back In Black
  • You Shook Me All Night Long
  • For Those About To Rock

Bisher erschienen in der Reihe “Playlists”:

Als Kind der 80er (“Kind” im Sinne von “damals in der Musikcharts- und Bravo-Phase”) bin ich natürlich geprägt von den klassischen 4-Minuten-Popsongs dieser Zeit. Im Gegensatz zu den eher schwermütig-experimentell-flower-powerigen 70ern echte musikalische Zuckerwatte – süß und leicht verdaulich.

Nun habe ich in meiner großen 80er Playlist vielleicht 200 bis 300 Titel gesammelt (und das ist nur Stilrichtung “Pop” bis “Rock”, also ohne die NDW-, die ProgRock- und die Heavy-Fraktion, aber auch ohne die “ganz klassischer Rock”-Fraktion wie Pink Floyd oder Dire Straits – ja, das ist die pure Willkür, aber es ist meine Willkür!), und so wurde ich letztens von der Frage nach meiner persönlichen “Top 3” der 80er doch kalt erwischt. Die Lieder, die mir nach kurzem Hirnen eingefallen sind, sind nach längerem Nachdenken vielleicht doch eher so Top 20 statt Top 3, und so wollte ich – solange die Frage noch frisch und präsent ist – mal schriftlich festhalten, was nach etwas längerem Nachdenken nun tatsächlich Sache ist. In meinem Alter braucht man ja oft Gedächtnisstützen, man kann sich ja nix mehr merken…

Hauptmerkmal all dieser Song-Erinnerungen ist die Tendenz zu lautem Mitsingen (natürlich nur in “geschützten Räumen”, in denen ich gleichzeitig einziger Zuhörer bin – Folter ist ja generell untersagt) zu verleiten, und zwar schon bei den ersten Takten. Ebenfalls eine Tendenz zum “Repeat”. Und der niemals-dran-satthören-Effekt. Die Latte liegt also hoch.

Genug der Vorrede, nachfolgend die Liste. Es sind dann doch ein paar mehr Titel geworden als die zunächst angepeilten 20…die ersten drei dürfen als die gesuchte “Top 3” betrachtet werden, könnte aber nächste Woche schon anders aussehen. Es ist eben sauschwer, da eine Reihenfolge festzulegen. Wie entscheidet man sich zwischen der Ballade und dem fetzigen Gassenhauer? Das ist wie die Frage, ob eine Komödie oder ein Actionfilm “besser” ist.

  • Marillion – Kayleigh
  • Foreigner – Juke Box Hero
  • Alphaville – Forever Young
  • Slade – My Oh My
  • Rick Springfield – Celebrate Youth
  • a-ha – Take On Me
  • Don Henley – The Boys Of Summer
  • Kenny Loggins – Welcome To Heartlight
  • Billy Idol – Rebel Yell
  • Whitesnake – Here I Go Again
  • Queen – Who Wants To Live Forever
  • Richard Marx – Right Here Waiting
  • Camouflage – The Great Commandment
  • Depeche Mode – People Are People
  • Bon Jovi – Runaway
  • Kim Wilde – Kids In America
  • Cyndi Lauper – Time After Time
  • The Police – Every Breath You Take
  • Michael Jackson – Billie Jean
  • U2 – With Or Without You
  • Blondie – Call Me
  • Men At Work – Down Under
  • Survivor – Burning Heart
  • Berlin – Take My Breath Away
  • Bryan Adams – Summer of ’69
  • Bangles – Eternal Flame
  • Toto – Africa
  • Hall & Oates – Maneater
  • Simple Minds – Belfast Child
  • Scorpions – Still Loving You
  • New Order – True Faith
  • Soft Cell – Tainted Love
  • Billy Joel – Leningrad
  • White Lion – When The Children Cry
  • OMD – Maid Of Orleans
  • Duran Duran – Wild Boys
  • Frankie Goes To Hollywood – Relax
  • Van Halen – Jump
  • Pat Benatar – Love Is A Battlefield
  • Cat Stevens – Father And Son
  • Phil Collins – In The Air Tonight
  • Genesis – Land Of Confusion
  • Jan Hammer – Crockett’s Theme
  • Spandau Ballet – Through The Barricades
  • Heart – Alone
  • John Waite – Missing You
  • REO Speedwagon – Can’t Fight This Feeling
  • Mr Mister – Kyrie
  • John Parr – St. Elmo’s Fire
  • Asia – Voice Of America
  • Peter Cetera – Glory Of Love
  • Cheap Trick – The Flame
  • Starship – We Built This City
  • Chris de Burgh – Don’t Pay The Ferryman
  • Midnight Oil – Beds Are Burning
  • Bronski Beat – Smalltown Boy
  • Erasure – Oh L’Amour
  • Ultravox – Hymn
  • Twisted Sister – We’re Not Gonna Take It
  • Yazoo – Don’t Go
  • Pet Shop Boys – It’s A Sin
  • Jennifer Rush – The Power Of Love
  • Mike Oldfield – Shadow On The Wall
  • Fiction Factory – Feels Like Heaven
  • John Farnham – You’re The Voice
  • Roxette – It Must Have Been Love
  • Marillion – Incommunicado
  • a-ha – The Sun Always Shines On TV
  • Billy Idol – White Wedding
  • Kenny Loggins – Danger Zone
  • Survivor – Eye Of The Tiger
  • Foreigner – I Want To Know What Love Is
  • Alphaville – Jerusalem
  • Simple Minds – Don’t You Forget About Me
  • Mr Mister – Broken Wings

Ich hoffe, ich habe mich bei keinem Titel im Jahrzehnt geirrt…

Das waren also die 80er. Wer nicht bei jedem Titel direkt mindestens den Refrain im Kopf hat, war nicht dabei.

Und dazu das aktuelle Quiz: wer als erstes herausfindet, welche der drei Titel zu den guten Erinnerungen an die sonntäglichen Besuche des “Tanztees” in der Tanzschule Sauber in WN gehören, bekommt eine Einladung zum Essen. Nützlicher Tipp: man tanzt auf die gesuchten drei Titel Jive, Rumba und Schneller (denn mit Wien hat es wirklich nichts zu tun) Walzer. Insider, die damals mit dabei waren, sind von der Teilnahme selbstverständlich ausgeschlossen 🙂 Teilnahme per E-Mail, Einsendeschluss ist der 31.12.2019 (macht ein Einsendeschluss Sinn, wenn nur der erste richtige Einsender gewinnt?). Es gilt das Datum der Mail. Bonuspunkte für das Erraten meiner ersten Vinyl-Maxi-Single.

Bisher erschienen in der Reihe “Playlists”:

Seit gestern läuft der Vorverkauf – die Spiders werden ihr Jubiläumskonzert zum 40jährigen Bestehen in München in der Olympiahalle bestreiten. Das Konzert zum 35jährigen im Olympiastadion war ja mehr Rahmenprogramm als Hauptevent, umso ambitionierter erscheint der Plan zum 40jährigen.

Also, Karten ordern, mehr als ein Jahr Vorfreude steht uns bevor. Und hoffen, dass die Jungs im fortgeschrittenen Alter gesund bleiben – 2017 feiert Günther immerhin seinen Siebzigsten.

Zur Überbrückung empfielt sich der Besuch eines der klassischen “Feuerwehrfest-Zelt-Konzerte”, die es dieses Jahr noch einige Male geben wird. Oder vielleicht die DVD mit dem Konzert zum 25jährigen Jubiläum?

Ich höre ganz gerne Progressive Rock. Die alten Marillion-Sachen, Fish, Arena oder auch IQ. Wahrscheinlich also eher Neo-Prog, nicht das alte 70er Zeugs. Ich kann nicht behaupten, dass mich die eher experimentellen, extrem langen Stücke besonders ansprechen – ich mag es, wenn es eher in Richtung Pop oder klassischem Rock gehen. Wie es halt so ist, wenn man musiktechnisch in den 80ern sozialisiert wurde.

Es gibt aber ganz besondere Stücke, die über weite Strecken eher experimentell bis disharmonisch angelegt sind, und dadurch eine enorme Spannung aufbauen. Die dann an einem Punkt des Songs plötzlich übergeht in eine außergewöhnliche Harmonie, in eine perfekte Melodie, in eine grandiose Auflösung. Kennt man so ein Stück gut, fiebert man diesem Punkt geradezu entgegen, und es stellt sich dann ein außergewöhnliches Wohlfühlgefühl ein – ich nenne das einen “Hör-Orgasmus”.

Beispiele:

  • Arena – Moviedrome – 17:32
  • Arena – The Great Escape – 3:38
  • Fish – Plague of Ghosts – 17:17
  • Marillion – Fugazi – 6:40
  • Marillion – Incubus – 5:25
  • Marillion – Heart of Lothian – 2:30

Wer weitere Beispiele kennt – ich bitte um eine Email.

Es ist Anfang der Neunziger des letzten Jahrhunderts. Eine eingeschworene Truppe, die sich über langsame Modems, BBSes (auch “Mailboxen” genannt) und das FidoNet kennengelernt hat, trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat im Schützenhaus in Stuttgart-Heslach zum “Greitag”, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Zur Stammbesatzung gehören vier Fido-Points – Jochen L. (später Sysop der “Linemelter BBS”), Peter G. (später Sysop der “Lost Hope BBS”), Dieter H., Steffen H. – und zwei Mailboxbetreiber (Fido-Nodes), Alexander L. K. (Sysop der “Piraten-Box”) und Thomas W. (Sysop der “Point of no Return”-Mailbox).

Es war nicht nur die große Zeit der Mailbox-Systeme, des FidoNet und dem Anfang der DFÜ-Szene, die irgendwann ins Internet münden wird. Nein, es ist auch der Beginn der “Eurodance”-Zeit, eines ganz besonderen Musikstils, deren bekannteste und erfolgreichste Vertreter vermutlich Snap (Münzing/Anzilotti) und U96 (Christensen) sind. Am Rande: das Duo Münzing/Anzilotti war früher mal, gesponsert von Commodore und mit Werbung für den Amiga 500 auf dem Plattencover als “16 Bit” unterwegs.

Jedenfalls war die Musik im Schützenhaus immer Charts-Mainstream. Und damit Anfang der 90er natürlich Eurodance bis zum Abwinken. Irgendwann kann man sich nicht mehr dagegen wehren und lernt die Harmonien und den Beat zu schätzen. Und so kommen dann Playlisten wie diese zustande.

  • BG The Prince of Rap – The Colour Of My Dreams
  • Pharao – There Is A Star
  • 2 Unlimited – Tribal Dance
  • Snap – Rhythm Is A Dancer
  • Culture Beat – Mr. Vain
  • Captain Hollywood Project – Only With You
  • Corona – The Rhythm Of The Night
  • Masterboy – Feel The Heat Of The Night
  • 2 Unlimited – No Limit
  • Double You – Please Don’t Go
  • Dr. Alban – Sing Hallelujah
  • Culture Beat – Anything
  • Haddaway – What Is Love
  • Ice MC – It’s A Rainy Day
  • Twenty 4 Seven – Slave To The Music
  • Jam & Spoon – Right In The Night
  • La Bouche – Be My Lover
  • Love Message – Love Message
  • Masterboy – Is This The Love
  • Captain Hollywood Project – More And More
  • Maxx – No More
  • MC Sar & The Real McCoy – Another Night
  • Dr. Alban – It’s My Life
  • Mr. President – Up’n’away
  • Pharao – I Show You Secrets
  • Prince Ital Joe feat. Marky Mark – United
  • Playahitti – The Summer Is Magic
  • Snap – Exterminate
  • Twenty 4 Seven – Is It Love
  • Cappella – U Got 2 Let The Music
  • U96 – Love Religion
  • Urban Cookie Collection – The Key, The Secret
  • Ice MC – Think About The Way

Bisher erschienen in der Reihe “Playlists”:

Urlaubszeit ist Musik- und Playlistenzeit. Egal ob im Flieger oder auf der Sonnenterrasse, anständige Musik ist gefragt. Wenn die Auswahl riesig ist, versucht man die Perlen zu extrahieren. Da auf den offiziellen Best-Of-Compilations die Auswahl meist nur partiell meinem Geschmack entspricht, ist Handarbeit gefragt.

Und damit beginnt meine Serie von “Best of”-Playlisten. Als erstes widme ich mich dem guten alten Onkel Fish alias Derek William Dick, bekannt geworden als Sänger der Progrock-Formation Marillion, später dann (bis heute) auf Solopfaden wandelnd. Die heutige Playlist enthält ausschließlich Songs aus seiner Solozeit, eine bunte Mischung aus alten und neu(er)en Titeln.

Wahre Fish-Experten erkennen aus der Songauswahl auch mein Lieblingsalbum.

  • Vigil
  • Arc Of The Curve
  • Brother 52
  • Clock Moves Sideways
  • Internal Exile
  • Dark Star
  • A Gentleman’s Excuse Me
  • Lady Let It Lie
  • Mission Statement
  • Fortunes Of War
  • The Perception Of Johnny Punter
  • Rites Of Passage
  • Credo
  • Goldfish & Clowns
  • Incomplete
  • Just Good Friends
  • Raw Meat
  • State Of Mind
  • What Colour Is God?
  • Family Business
  • Zoe 25
  • Sunsets On Empire
  • Shadowplay
  • Plague of Ghosts – (V) Raingods Dancing
  • Plague of Ghosts – (VI) Wake-Up Call
  • Lucky
  • The Company

Bisher erschienen in der Reihe “Playlists”:

Die Kulturinitiative Rock Winterbach hat es mal wieder möglich gemacht. Fish gab im Rahmen seiner “Moveable Feast”-Tour ein Gastspiel in der Lehenbachhalle.

Ich gehöre zu den “Mittelspätberufenen” in Sachen Fish. Zu seiner Marillion-Zeit fand ich Kayleigh und Incommunicado cool, aber mehr kannte ich damals nicht von seinem Schaffenswerk – ich wusse nicht mal, dass da Derek William Dick alias Fish der Sänger war. Erst sein erstes Soloalbum habe ich auf Empfehlung eines Freundes näher unter die Lupe genommen. Da nahm alles seinen Anfang. Erstes Konzert im Forum Ludwigsburg auf der “Internal Exile”-Tour, dann regelmäßige Konzertbesuche mit den Fanclub-Konzerten in Duisburg und Enschede als absolute Höhepunkte. Und Tiefpunkte wie das Fanclub-Konzert in Oberhausen – ein relativer Tiefpunkt wohlgemerkt, schlecht war es nicht, aber unterhalb der Erwartungen.

Diesmal also (zum wiederholten Male) in der gemütlichen Lehenbachhalle in Winterbach. Eine gute Mischung aus Songs vom neuesten Album “A Feast of Consequences”, Fish-Klassikern (endlich mal wieder Vigil!) und natürlich Einsprenkel aus der Marillion-Zeit – Bonuspunkte dafür, meinen Lieblingssong “Slàinte Mhath” mal wieder auf der Setlist zu haben. Tiefpunkte aus meiner Sicht: “Manchmal” und “Big Wedge”. Der High Wood-5er-Pack kam live deutlich besser rüber als auf dem Album.

Am Ende eines Fish-Konzerts vermisst man natürlich immer Songs, die man gerne gehört hätte. Lucky. Dark Star. Clock Moves Sideways. Credo. Internal Exile. Brother 52. Sunsets on Empire. Shadowplay. A Gentleman’s Excuse Me. Goldfish and Clowns. Rites of Passage. Raw Meat. What Colour is God. State of Mind. Und da sind die Marillion-Klassiker noch gar nicht dabei. Aber der Wunsch nach einem solchen 5h-Konzert wird wohl für immer unerhört bleiben.

Das Schlusswort gilt dem Tauben am Mischpult: Manchmal ist weniger mehr.

Setlist soweit ich mich erinnere:

  • Perfume River
  • A Feast of Consequences
  • Manchmal
  • Arc of the Curve
  • High Wood
  • Crucifix Corner
  • The Gathering
  • Thistle Alley
  • The Leaving
  • Slàinte Mhath
  • Vigil
  • Big Wedge
  • Heart of Lothian
  • Incubus
  • Blind to the Beautiful
  • The Company

Wie angekündigt – die “German Edition”. Really Sentimental Songs, deutschsprachig. Warum heißt eine Abspielliste deutschsprachiger Liedkunst “Really Sentimental Songs – German Edition”? Ich bin da völlig unideologisch und will hier nicht den Walter Krämer geben, für den bekanntlich Anglizismen ein No-Go sind.

Meine jüngste Entdeckung deutschsprachiger Musik ist EMMA6. Die Balladen sind wunderschön. Mein all-time-favourite (Anglizismus anyone?) bleibt aber der “Drägglacha Blues”, ein sehr alter Song von Schwoißfuaß, in meiner favorisierten Version performed von Grachmusikoff. Wer es noch nie gehört hat – jeden Rosenmontag spielt Grachmusikoff in der Scala in Ludwigsburg. Hingehen. Die bevorzugte Veranstaltung aller Faschingsmuffel.

Auch diesmal: ausnahmsweise sind Kommentare und Pingbacks/Trackbacks zugelassen – wer also Ergänzungen hat, immer her damit. Alle Kommentare hängen erstmal in der Moderationsschleife, ich bemühe mich um zeitnahe Freigabe.

PlayList “Really Sentimental Songs” – German Edition

  • Die Ärzte – Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
  • Die Ärzte – Wie ein Kind
  • BAP – Alles im Lot
  • EMMA6 – Leuchtfeuer
  • EMMA6 – Wärst Du die Welt
  • Glasperlenspiel – Herzschlag
  • Grachmusikoff – Dein Lauf
  • Grachmusikoff – Drägglacha Blues
  • Herbert Grönemeyer – Flugzeuge im Bauch
  • Herbert Grönemeyer – Halt mich
  • Herbert Grönemeyer – Land unter
  • Ich + Ich – Stark
  • Juli – Geile Zeit
  • Heinz Rudolf Kunze – Ich brauche Dich jetzt
  • Luxuslärm – Feuer
  • Peter Maffay – Nessaja
  • Peter Maffay – Über sieben Brücken musst du geh’n
  • Pur – Ich hab geweint vor Glück
  • Relax – Ein weißes Blatt’l Papier
  • Relax – Weil I di mog
  • Rio Reiser – Junimond
  • Rio Reiser – Für immer und dich
  • Schwoißfuaß – Nacht ohne Froga
  • Silbermond – Symphonie
  • Silbermond – Unendlich
  • Silbermond – Irgendwas bleibt
  • Silbermond – Sehn wir uns wieder
  • Silbermond – Weisse Fahnen
  • Silbermond – Das Gute gewinnt
  • Spider Murphy Gang – FFB
  • Spider Murphy Gang – Du und I
  • Spider Murphy Gang – De nächsten hundert Johr
  • Spider Murphy Gang – Mädchen drüben
  • Spider Murphy Gang – Deine Augen
  • Sportfreunde Stiller – applaus, applaus
  • Die Toten Hosen – Unsterblich
  • Unheilig – Geboren um zu leben
  • Unheilig – Unter deiner Flagge
  • Stefan Waggershausen – Beim ersten Mal tats noch weh
  • Westernhagen – Lass uns leben
  • Westernhagen – Weil ich Dich liebe
  • Westernhagen – Freiheit
  • Westernhagen – Wieder hier