Der wöchentliche Kinobesuch führte mich dieses Mal in „Gone Girl – Das perfekte Opfer“. Einer der besten Filme des Jahres. Eine großartige Mischung aus Thriller und Krimi, mit einem sehr durchdachten und wendungsreichen Plot. Rosamund Pike spielt großartig. Bei Neil Patrick Harris muss man keine Sekunde an „How I met your mother“ denken. Und nicht mal Ben Affleck kann diesen Film ruinieren (vgl. auch Kevin Costner in „No way out“).

Das größte Kompliment für den Film: obwohl er 150 Minuten läuft, gibt es keinerlei Längen. Einer der besten Filme dieses Jahr.

Dieser Blog-Beitrag ist CRH gewidmet, der diesmal aus verständlichen Gründen unserem üblichen Büro-Kurzreview des Kinodienstags nicht beiwohnen konnte.

Anno 2012 habe ich im Kino „Türkisch für Anfänger“ angeschaut. Als weitgehender ÖR-Abstinenzler wurde ich erst nach dem Film darüber aufgeklärt, dass die Geschichte bereits als Serie in der ARD erzählt wurde.

Erst 2014 habe ich dann zum Start der Wiederholung der Serie die ersten paar Folgen angeschaut – und habe mir umgehend die Komplett-DVD-Box nicht nur gekauft, sondern tatsächlich auch angeschaut.

Was im Ohr bleibt, ist die Titelmusik. „Gegen den Rest“ heißt der Song, „Karpatenhund“ die Band. Wikipedia wusste, dass sich die Band nach dem Buch „Die drei ??? und der Karpatenhund“ benannt hatte. Und wie es der Zufall so will, habe ich als Kind mit Begeisterung alle damals erhältlichen Bücher der Reihe geradezu verschlungen. Eine Google-Suche später war ich bei Rocky Beach gelandet und schmökerte in der Bücherliste. Ich hatte die Originalreihe bis zu „…und der Doppelgänger“ gelesen und konnte mich noch gut an meine persönlichen Favoriten erinnern. Interessanterweise war auf Rocky Beach auch eine Bewertungsliste vorhanden, wo die Community der Website die Bücher bewertet. Tatsächlich ist mein Geschmack in dieser Hinsicht wohl ziemlich Mainstream, denn die Community hat ganz ähnliche Favoriten. Und fand die ähnlichen Bücher eher schwach.

In einem Anfall von Nostalgie habe ich dann kurzerhand die Community-Favoriten der neueren Bücher studiert. Nun liegt „Feuermond“ neben meinem Nachttisch und auf dem Kindle warten „Die Spur des Spielers“, „Toteninsel“, „Nacht in Angst“ und „Der Geist des Goldgräbers“.

Eigentlich naheliegend – man schaut unschuldig eine Fernsehserie und wirft kurz danach Amazon.de Geld für neues Futter in den Rachen. Auch wenn der Weg dazwischen erklärungsbedürftig scheint.

Wie angekündigt – die „German Edition“. Really Sentimental Songs, deutschsprachig. Warum heißt eine Abspielliste deutschsprachiger Liedkunst „Really Sentimental Songs – German Edition“? Ich bin da völlig unideologisch und will hier nicht den Walter Krämer geben, für den bekanntlich Anglizismen ein No-Go sind.

Meine jüngste Entdeckung deutschsprachiger Musik ist EMMA6. Die Balladen sind wunderschön. Mein all-time-favourite (Anglizismus anyone?) bleibt aber der „Drägglacha Blues“, ein sehr alter Song von Schwoißfuaß, in meiner favorisierten Version performed von Grachmusikoff. Wer es noch nie gehört hat – jeden Rosenmontag spielt Grachmusikoff in der Scala in Ludwigsburg. Hingehen. Die bevorzugte Veranstaltung aller Faschingsmuffel.

Auch diesmal: ausnahmsweise sind Kommentare und Pingbacks/Trackbacks zugelassen – wer also Ergänzungen hat, immer her damit. Alle Kommentare hängen erstmal in der Moderationsschleife, ich bemühe mich um zeitnahe Freigabe.

PlayList “Really Sentimental Songs” – German Edition

  • Die Ärzte – Ich weiß nicht (ob es Liebe ist)
  • Die Ärzte – Wie ein Kind
  • BAP – Alles im Lot
  • EMMA6 – Leuchtfeuer
  • EMMA6 – Wärst Du die Welt
  • Glasperlenspiel – Herzschlag
  • Grachmusikoff – Dein Lauf
  • Grachmusikoff – Drägglacha Blues
  • Herbert Grönemeyer – Flugzeuge im Bauch
  • Herbert Grönemeyer – Halt mich
  • Herbert Grönemeyer – Land unter
  • Ich + Ich – Stark
  • Juli – Geile Zeit
  • Heinz Rudolf Kunze – Ich brauche Dich jetzt
  • Luxuslärm – Feuer
  • Peter Maffay – Nessaja
  • Peter Maffay – Über sieben Brücken musst du geh’n
  • Pur – Ich hab geweint vor Glück
  • Relax – Ein weißes Blatt’l Papier
  • Relax – Weil I di mog
  • Rio Reiser – Junimond
  • Rio Reiser – Für immer und dich
  • Schwoißfuaß – Nacht ohne Froga
  • Silbermond – Symphonie
  • Silbermond – Unendlich
  • Silbermond – Irgendwas bleibt
  • Silbermond – Sehn wir uns wieder
  • Silbermond – Weisse Fahnen
  • Silbermond – Das Gute gewinnt
  • Spider Murphy Gang – FFB
  • Spider Murphy Gang – Du und I
  • Spider Murphy Gang – De nächsten hundert Johr
  • Spider Murphy Gang – Mädchen drüben
  • Spider Murphy Gang – Deine Augen
  • Sportfreunde Stiller – applaus, applaus
  • Die Toten Hosen – Unsterblich
  • Unheilig – Geboren um zu leben
  • Unheilig – Unter deiner Flagge
  • Stefan Waggershausen – Beim ersten Mal tats noch weh
  • Westernhagen – Lass uns leben
  • Westernhagen – Weil ich Dich liebe
  • Westernhagen – Freiheit
  • Westernhagen – Wieder hier

 

Wenn man Glück hat, lernt man jeden Tag etwas dazu. Neulich, beim Durchstreifen meiner favorisierten Blogs (und Blogs auf deren Blogroll) fiel mein Blick auf einen Beitrag. In einem Kommentar zu diesem Beitrag beschwerte sich ein Leser, dass doch bitte die völlig falsche Schreibweise „Stehgreif“ durch das korrekte „Stegreif“ ersetzt werden solle. Nanu? So spontan hätte ich doch auch „Stehgreif“ geschrieben?

Flugs die Wikipedia zu Stegreif konsultiert (zu solchen Themen stehen dort ja durchaus verlässliche Informationen), und schon war ich klüger. Wenn man die Wortherkunft kennt, ist die richtige Schreibweise auch plötzlich viel plausibler.

Ab und an, wenn die sentimentale Ader mal durchschlägt, pflege ich eine neue PlayList zu erstellen. OK, die Überschrift „Really Sentimental Songs“ ist geklaut von einem Album von Grachmusikoff und Schwoißfuaß. Aber die Songs sind großartig. Zuerst also die „English Edition“. Ich bitte um besondere Beachtung meiner ProgRock-Helden Fish und Arena.

Demnächst gibt es dann die „German Edition“.

Ausnahmsweise sind Kommentare und Pingbacks/Trackbacks zugelassen – wer also Ergänzungen hat, immer her damit. Alle Kommentare hängen erstmal in der Moderationsschleife, ich bemühe mich um zeitnahe Freigabe.

PlayList „Really Sentimental Songs“ – English Edition

  • a-ha – Crying in the rain
  • Bryan Adams – Heaven
  • Bryan Adams – Everything I do I do it for you
  • Bryan Adams – Please forgive me
  • Alan Parsons Project – Don’t answer me
  • Aloha From Hell – Walk Away
  • Alphaville – Forever young
  • Alphaville – Jerusalem
  • Arena – Friday’s Dream
  • Bangles – Eternal Flame
  • Barclay James Harvest – Hymn
  • Robin Beck – First time
  • Pat Benatar – Love is a battlefield
  • Berlin – Take my breath away
  • Black – Wonderful Life
  • Bon Jovi – Always
  • Bon Jovi – Bed of roses
  • Bonfire – Give it a try
  • Chris de Burgh – Lady in red
  • Tony Carey – Room with a view
  • Cat Stevens – Father and son
  • Cat Stevens – Morning has broken
  • Cheap Trick – The Flame
  • Peter Cetera – Glory of Love
  • Phil Collins – One more night
  • Def Leppard – Have you ever needed someone so bad
  • Def Leppard – To be alive
  • Def Leppard – Love bites
  • Dido – White Flag
  • Dire Straits – Brothers in arms
  • Europe – Carrie
  • Fiction Factory – Feels like heaven
  • Fish – A Gentleman’s Excuse Me
  • Fish – Raw Meat
  • Fish – Sunsets on empire
  • Foreigner – I want to know what love is
  • Guns’n’Roses – November Rain
  • Human League – Human
  • Billy Joel – Leningrad
  • Kiss – Every time I look at you
  • Cindy Lauper – Time after time
  • Manowar – Master of the wind
  • Manowar – Courage
  • Marillion – Sugar mice
  • Marillion – Kayleigh
  • Richard Marx – Right here waiting
  • Brian May – Too much love will kill you
  • Meat Loaf – Objects in the rear view mirror may appear closer than they are
  • Metallica – Nothing else matters
  • Metallica – The unforgiven
  • Metallica – The unforgiven II
  • Mike & The Mechanics – The living years
  • Moby – Why does my heart feel so bad
  • Gary Moore – Empty Rooms
  • Mr Mister – Broken Wings
  • Nazareth – Dream on
  • Nazareth – Love hurts
  • Nightwish – Angels Fall First
  • Nightwish – Sleeping Sun
  • Nightwish – Eva
  • Nightwish – Meadows of Heaven
  • Sinead O’Connor – Nothing compares 2 U
  • Pink Floyd – On the turning away
  • Queen – Who wants to live forever
  • Gerry Rafferty – Baker Street
  • Reo Speedwagon – Can’t fight this feeling
  • Reo Speedwagon – Keep on loving you
  • Cliff Richard – Some people
  • Roxette – It must have been love
  • Roxette – Crash! Boom! Bang!
  • Roxette – Fading like a flower
  • Roxette – Vulnerable
  • Roxette – Milk and toast and honey
  • Scorpions – Lady Starlight
  • Scorpions – When the smoke is going down
  • Scorpions – Send me an angel
  • Scorpions – Wind of change
  • Scorpions – Woman
  • Scorpions – Under the same sun
  • Scorpions – Still loving you
  • Scorpions – Always somewhere
  • Scorpions – Are you the one
  • Scorpions – When you came into my life
  • Scorpions – You and I
  • Simon & Garfunkel – Bridge over troubled water
  • Simon & Garfunkel – The sounds of silence
  • Simple Minds – Belfast Child
  • Simple Minds – This is the land
  • Spandau Ballet – Through the barricades
  • Bruce Springsteen – Streets of Philadelphia
  • Bruce Springsteen – I’m on fire
  • Stanfour – Everything I am
  • Rod Stewart – Sailing
  • Survivor – The search is over
  • Survivor – Man against the world
  • T’Pau – China in your hand
  • Chris Thompson – Sea of emotion
  • U2 – With Or Without You
  • U2 – One
  • John Waite – Missing you
  • White Lion – When the children cry
  • ZZ Top – Rough boy

 

Am Samstag, im Rahmen des SWR4-Fests im Blühenden Barock in Ludwigsburg, konnte ich mal wieder ein (wenn auch viel zu kurzes) Konzert der alten Herren von der Spider Murphy Gang genießen. Es ist sowas wie eine Tradition, diese regelmäßigen Besuche bei den Spider-Konzerten. Egal ob die großen Ereignisse in München (typischerweise die Jubiläumskonzerte – vor allem das 25-jährige ist legendär) oder „auf jedem Feuerwehrfest“, die Jungs sind live einfach großartig. Und egal wo – wenn die ersten Keyboard-Töne von „Skandal im Sperrbezirk“ zum Ende des Konzerts hin erklingen, dann rastet die Menge aus. Und da ist es gleichgültig, ob im Festzelt oder im Circus-Krone-Bau.

Leider mussten wir diesmal auf Ludwig Seuss verzichten, sein Ersatzmann Wolfgang Götz hat die Sache aber recht gut gemacht.

Ich kann nur jedem, der auch nur ein wenig Rock’n’Roll im Blut hat empfehlen, mal ein Konzert der Spiders zu besuchen. Sie haben nix von ihrem Sound verloren, aber jünger werden sie auch nicht. Also, nix wie hin! Noch eine persönliche Empfehlung: Unplugged-Konzerte eher vermeiden.

Und Michael Branik ist auch echt alt geworden. Stört es mich eigentlich, jetzt zur SWR4-Zielgruppe zu gehören?

Willkommen in der Gemischtwarenabteilung. Hier gibt es Unsortiertes, das ich dringend mal loswerden wollte. Da ich mich jede Woche ins Kino zwinge, wird die eine oder andere Filmbesprechung wohl nicht ausbleiben. Wie die Mischung letztendlich aussehen wird – wir werden sehen.

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